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Brief an BAV: KEIN Tiefbahnhof Luzern PDF Drucken
Geschrieben von: Viktor Rüegg   
Montag, 23. April 2012 um 08:15 Uhr

 

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KEIN Tiefbahnhof Luzern

 

Sehr geehrter Herr Direktor

Sehr geehrte Damen und Herren

 

Kommt das Thema „Tiefbahnhof Luzern“ irgendwo zur Sprache, versuchen wirblige Promotoren aus der Zentralschweiz den Eindruck zu erwecken, die ganze Region stehe geschlossen hinter diesem mehr als 1,5 Milliarden Franken schweren Grossprojekt (so neulich Regierungsrat R. Küng in der NLZ vom 29.3.2012). Dem ist nicht so: Sehr viele Frauen und Männer aus der Zentralschweiz lehnen einen Tiefbahnhof in Luzern ab. Die politische Bewegung Chance21 will diesen Stimmen  -  zur Verbesserung der politischen Meinungsbildung  -  mit dem vorliegenden offenen Brief an das BAV das nötige Gehör verschaffen.Ein Milliarden verschlingender Tiefbahnhof Luzern ist Ausdruck eines längst überholten Wachstumsdenkens am falschen Ort:

1.         Die SBB rechnen bis 2030 mit 40% mehr Fahrgästen im Bahnhof Luzern. Diese Annahme beruht auf einem weiteren Verkehrswachstum in der Schweiz , notabenebeim OEV wie beim MIV. Sie ist politisch nicht erwünscht. Denn jeder Mehr-Verkehr benötigt immer knapper werdende Energie und Bodenfläche. Ziel muss sein, mit raumplanerischen und bevölkerungspolitischen Massnahmen das motorisierte Gesamtverkehrsaufkommen auf dem heutigen Stand zu beschränken, z.B. durch Zusammenführung von Arbeitsort mit Wohnort oder Studienplatz mit Studentenwohnung. OeV ist nicht einfach „gut“, sondern oft unsinnig und noch öfter unökologisch!

 

2.         Die von SBB und Tiefbahnhof-Euphoristen angestrebten 40% mehr Fahrgäste wird es nicht vom Himmel schneien, sondern sie werden von überall her zuerst den Bahnhof Luzern erreichen und/oder später wieder verlassen müssen. Genau die Zentrums-Stadtfläche ist jedoch schon beim heutigen Verkehrsaufkommen hoffnungslos überlastet: Tägliche MIV-Schlangen, endlose VBL-Verspätungen, fehlende Velo-Parkplätze etc. sind jedem Luzerner bekannter Ausdruck dieser Überlastung. Der Tiefbahnhof wird noch mehr Fahrgäste und Verkehr anziehen, das heutige Chaos rund um den Bahnhof also noch potenzieren. Die bekannten Nutzungskonflikte in der Kernstadt werden förmlich explodieren.

            Das kann sich eine Welt-Touristenstadt ebensowenig leisten wie die baubedingte, jahrelange Verschandelung der Seeufer beim Bahnhof und beim Schweizerhofquai. Dort sollen nämlich für die Tunnelbohrungen „Gross-Schächte“ erstellt werden, wo das von der Tunnelbohrmaschine ausgebohrte Erdmaterial ausgespuckt und wegtransportiert werden soll. Einheimische wie Touristen werden diese gewaltigen Lärm- und Staub-Immissionen zu schätzen wissen ...

 

3.         Krass unverhältnismässig sind die Kosten von mindestens Fr. 1,58 Milliarden - und dies für zehn Minuten Fahrzeitgewinn nach Zürich! Und erst noch für einen Sackbahnhof, wo wie bisher jeder Zug weiterhin zur „Umkehr“ gezwungen sein wird ! Hierbei spielt es keine Rolle, ob dieser Wahnsinnsbetrag aus Steuergeldern des Bundes, der Kantone oder der Stadt finanziert werden - wir alle bluten mit! Als „Dank“ für diese Steueropfer winken dann noch drastische Anstiege der luzernischen Bodenpreise und Mietzinsen, da der mit dem Tiefbahnhof eingehandelte „run“ vermögender Zürcher auf lukrativen Luzerner-Wohnraum zwingend folgen  wird.

 

4.         Dieser Sack-Tiefbahnhof löst weder heutige noch zukünftige Verkehrsprobleme.

            Er vermehrt vielmehr die Nutzungskonflikte in der Kernstadt, verlängert Bus- und Autoschlangen, macht den Sackbahnhof zu keinem Durchgangsbahnhof und verschwendet noch mehr Energie und Geldmittel für unnötiges Verkehrsaufkommen.

 

Deshalb: Hände weg vom Milliardenloch namens Tiefbahnhof und Aufbruch zu einer Raumpolitik, die weder auf Verkehrs- noch Bevölkerungswachstum setzt!

 

 
Abstimmungsparolen für den 11.3. 2012 PDF Drucken
Geschrieben von: Viktor Rüegg   
Montag, 23. Januar 2012 um 16:54 Uhr

 

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Der Vorstand von CHance21 hat an der letzten Sitzung folgende

Parolen zu den Abstimmungen vom 11.3.2012 gefasst:

 

Bund:

JA zur Volksinitiative „Schluss mit uferlosem Bau von

Zweitwohnungen“ - weil unsere Lebensqualität nicht in Beton

ersticken soll.

 

NEIN zur Bausparinitiative - weil das bewährte BVG-Bausparen

steuergerechter und mit viel weniger Kontrollbürokratie verbunden ist.

 

NEIN zur Volksinitiative „6 Wochen Ferien für alle“ - weil mit

dieser Regelung allein der Arbeitsstress in den restlichen Zeiten noch

mehr ansteigen wird.


JA zum Bundesbeschluss über die Regelung der Geldspiele - weil

so die Gemeinnützigkeit der Spielgeldgewinne gesichert ist.

 

Stimmfreigabe zum Bundesgesetz über die Buchpreisbindung -

weil der Zweck des Buchpreisbindung überzeugt, der vorgeschlagene

Weg hingegen nicht (die „Gewinne“ verbleiben vor allem bei

Importeuren und Grossverlagen).


Kanton:

JA zur Initiative „Abschaffung der Pauschalbesteuerung“, JA

zum Gegenvorschlag, Stichfrage für Initiative - weil die

Steuergerechtigkeit keine Pauschalbesteuerung erlaubt.

 

 
Wahlempfehlungen für Nationalratswahlen 2011 PDF Drucken
Geschrieben von: Viktor Rüegg   
Freitag, 07. Oktober 2011 um 11:07 Uhr

 

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Die politische Bewegung CHance21 stellt an Wahlen keine eigenen

KandidatInnen mehr. Sie empfiehlt den Stimmberechtigten des Kantons Luzern

indessen folgende vier KandidatInnen, die sich auf Anfrage hin  zur

Unterstützung fünf unserer Kerngrundsätze bereit erklärt haben (s. Anhang),

zur Wahl:

Hofer Andreas, Sozialpädagoge/Berufsfischer, Sursee                       Liste 5/Grüne

Inderbitzin Kurt, Kommunikationsberater, Rothenburg                       Liste 6/BDP

Kuske Antoine, Gärtner, Hitzkirch                                                           Liste 22/parteifrei.ch

Zanolla-Kronenberg Lisa, Unternehmerin, Luzern                    Liste 3/SVP

 

Sie können diese KandidatInnen kumuliert (je doppelt) auf der Blankoliste oder

auf einer Parteiliste bei gleichzeitiger Streichung überzähliger Personen

aufführen.

 

Für die Ständeratswahlen können wir keinen der „offiziellen“ Kandidaten

unterstützen. Wählen Sie zum Zeichen des Protestes einen Ihrer Nachbarn oder

eine Bekannte.

Anhang: Von den empfohlenen KandidatInnen bejahte Grundsätze:

1)                 sich für die politische und wirtschaftliche Unabhängigkeit der Schweiz einsetzen, d.h. weder EU- noch Nato-Beitritt unterstützen, zur Globalisierung auf Distanz gehen sowie die Erhaltung der Neutralität und der direkten Demokratie unterstützen;

2)                 sich gegen ein Agrarfreihandelsabkommen mit der EU und für eine möglichst hohe Eigenversorgung der Schweiz einsetzen;

3)                 sich gegen gefährliche Grosstechnologie wenden wie Kernkraftwerke und Gentechnologie;

4)                 eine Bevölkerungs- und Migrationspolitik betreiben, die eine weitere Zunahme der Wohnbevölkerung in unserem Land ausschliesst;

5)                 sich gegen eine weitere Zunahme der Verkehrskapazitäten (IV und OeV!) und gegen jede Ausdehnung der heutigen Bauzonen wenden.

 

 
Abstimmungsparolen für den 27. Nov. 2011 PDF Drucken
Geschrieben von: Viktor Rüegg   
Dienstag, 15. November 2011 um 07:12 Uhr
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Der Vorstand von CHance21 hat an der letzten Sitzung folgende

Parolen zu den Abstimmungen vom 27.11.2011 gefasst:

 

Kanton:

NEIN zur Volksinitiative „Mit(be)stimmen“ - weil Stimmrecht und

Bürgerrecht einander bedingen.


Agglomerationsgemeinden:

NEIN zu Fusionsverhandlungen bzw. zur starken Stadtregion -

weil kleine Strukturen effizienter sind und die demokratische

Mitbestimmung am besten gewährleisten.

 

Stadt Luzern:

JA zur Initiative „Luzern mit Strom ohne Atom“, NEIN zum

Gegenvorschlag - weil die Risiken der Atomtechnologie schlicht nicht

zu verantworten sind.

 
Abstimmungsempfehlungen Mai 2011 PDF Drucken
Geschrieben von: Viktor Rüegg   
Donnerstag, 05. Mai 2011 um 08:36 Uhr

 

Der Vorstand empfiehlt für den 15. Mai 2011 folgende Abstimmungsparolen:

NEIN zur Revision des Berufsbildungsgesetzes, da die Mehrkosten keine Verbesserungen bringen und die Basisstufe als Verschulung des Kindergartens gundsätzlich abgelehnt wird.

Gemeinde Kriens: JA zur Initiative, NEIN zum Gegenvorschlag, Stichfrage : A . Die Meiersmattwiese soll nicht überbaut werden, da sie eine der letzten Grünflächen im Ortsbereich ist, Kriens nicht unendlich wachsen soll und noch mehr Verkehr durchs Zentrum völlig unerwünscht ist. Zudem ist höchst ungewiss, ob die Gemeinde wegen evtl. materieller Enteigung entschädigungspflichtig wird. 

 

 

 

 

 

 

 

 
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