Info zur V0LLGELD-INITIATIVE                                                                     von Pat Meyer

Februar 2016: Der Bundesrat lehnt die V0LLGELD-INITIATIVE ab. Sie laufe grundsätzlich der bundesrätlichen Strategie in Bezug auf die Sicherstellung der Finanzstabilität zuwider. Das Eidgen. Finanzdepartement (EFD) ist beauftragt bis zum 1.12.2016 eine entsprechende Botschaft z.Hd. des Parlaments auszuarbeiten. So lange mögen wir nicht warten.

 

Die Bewegung CHance-21 bejaht und unterstützt die VOLLGELD-INITIATIVE in jeder Hinsicht. Von der Schweiz ausgehend ist sie ein erster Schritt, Änderungen im maroden Geld- und Währungssystem herbeizuführen. Das heutige System dient nur noch global vernetzten Finanz-Oligarchien. Der Kampf zwischen Arm und Reich! (Georg Schramm, deutscher Kabarettist)

Statt überstaatlicher Globalplayer wollen wir wieder Volkswirtschaften, die dem Wohle aller dienen. Dazu benötigen sie, von dezentralisierten Nationalbanken (wie der unsrigen) geschöpftes, VOLLGELD.  Denn nur so kann die Geldmenge, wichtiger Faktor in der Finanzwirtschaft, nach Bedarf bestimmt und kontrolliert werden. Nicht mehr nach der Gier der Finanzspekulanten! Nebenbei erhalten wir so  Demokratie, die nur im kleinen Verbund gedeihen kann (dazu auf u/homepage unter Lesenswertes: "Klein ist fein" von Wolfgang Hingst).

Wir vermuten Bundesrat wie Parlament werden später im Abstimmungskampf nur einseitig über die Schweiz betreffenden Nachteile der V0LLGELD-INITIATIVE berichten. Statt beispielsweise über den offensichtlichen Zusammenhang der globalen Finanzkrise  mit der europäischen Flüchtlingskrise. Für Krieg und Waffenproduktion ist immer Geld vorhanden! Für Humantäres sammeln wir! Profit wem?

 

Hier nun einige Fakten zur vertieften Meinungsbildung zu dieser enorm wichtigen Initiative:    
In einer globalisierten Welt spielt die wirtschaftliche Potenz die entscheidende Rolle. Das Medium der
Wirtschaft ist eindeutig das liebe Geld. Genauer: Finanztechnisch wie finanzweltpolitisch immer noch der US-Dollar. Weniger der EURO, der Yen, der Rubel und der Remimbi (China).

 

2007 hat die weltweite Finanzkrise begonnen. Wegen Derivaten (ungedeckte Hypothekar-Ramsch-Papieren; Lehmann Brothers) die an den wallstreetabhöngigen Börsen zum grossen Crash führten. Staatliche wie private Banken haben seither das Problem, wieder zu einem Banking zurückzukehren, das einzelnen Volkswirtschaften und somit allen Marktteilnehmern dienen würde. Schlimmer aber: Man vertraut bis heute den Schöpfern dieser "faulen" Finanzinstrumente (Derivate) und damit den Verschuldnern des Finanzdesasters! Obwohl nahezu alle, Staaten wie private Anleger, gigantische Verluste eingefahren haben, während die transnationale Finanz-Elite unvorstellbare Milliarden-gewinne abzockte resp. immer noch abzockt!

 

Namentlich ist hier Larry Fink, ein ehemaliger Wallstreet-Broker, zu nennen. Sein Unternehmen BLACK ROCK ist heute die allergrösste Berater- und Investbank der Welt. Ihr Eigenwert liegt bei ca. 4 Billionen US-Dollar. Sie kann aber als Vertrauensbank (Schattenbank!) der Finanz-Eliten bis zu 36 Billionen zusätzlich zu ihrem Eigenkapital auftreiben resp. für ihre Kunden investieren. Z.B. auch für  Waffen-geschäfte, Nahrungsmittelspekulationen. Sie kann Investitionen gegen unfolgsame Staatsgefilde tätigen, unerwünschte Börsengänge manipulieren, gegen Mitbewerbern agieren und anderes mehr.
Ist das nicht unheimlich? Das Weltbruttosozialprodukt liegt übrigens bei ca. 76 Billionen $ (=76'000 Milliarden$!). BLACK ROCK kontrolliert folglich fast die Hälfte des Weltbruttosozialproduktes privatim!
(Buchtip: Heike Buchter, BLACK ROCK Eine heimliche Weltmacht, Campus Verlag, Frankfurt a.M.) 

Mutig kann hier die Stimmbürgerschaft der Schweiz mittels JA zur VOLLGELD-INITIATIVE ein kleines Zeichen gegen den Wahnsinn einer Finanzoligarchie setzen, die jedes vernünftige Wirtschaften ad absurdum führt. Wir zählen auf Sie, auf Dich bei der Abstimmung. JA zur VOLLGELD-INITIATIVE!

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