Salle Modulable                          von Ingrid Meier

Tröstlich zu hören, dass Ursula Stämmer zugibt, dass höchst wahrscheinlich keine privaten Geldgeber für den Unterhalt gefunden werden können. Für die mindestens 120 Mio Fr. Baukosten, die ebenfalls noch ausstehend sind, wird es auch schwierig sein, private Gelder zu generieren. Am schwierigsten dürfte es sein, den Steuerzahler zu überzeugen, ein solches Projekt finanziell zu unterstützen. Somit bleibt das Unterfangen für Luzern eine Schuhnummer zu gross, weder finanzierbar noch tragbar.

 

Die Luzerner haben sich vor 20 Jahren für das teure KKL entschieden, womit ein grosser kultureller Teil abgedeckt ist. Dass nur die Lucerne Festivals selbsttragend sind, wenns denn stimmt, ist ein schwacher Trost. Hohe Unterhaltskosten und nicht ausverkaufte Räume, sowie subventionierte Billette sind für den Steuerzahler Tatsache. Rundum wird gespart und da klingt es in meinen Ohren höhnisch, wenn über eine überdimensionierte Salle Modulable gewerweist wird.

 

Im November, wo über die Umzonung abgestimmt wird, haben wir Luzerner und Luzernerinnen es in der Hand, diesem finanziellen Alptraum frühzeitig ein Ende zu setzen. Wird die Umzonung abgelehnt, gehen die 80 Mio Fr. zurück zu den Erben – andernfalls fliessen sie einfach in die Bauwirtschaft, und wir dummen Luzerner und Luzernerinnen berappen anschliessend Jahr für Jahr die Unterhaltsmillionen.

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