CHance-21 sagt NEIN zu Ceta, TTiP, Tisa etc.                                                    von Pat Meyer

Diese Freihandelsabkommen sind das Gegenteil von fairem Handel. Ceta wie TTIP dienen einseitig den markt-mächtigen Konzernen und begünstigen die Wirtschaftskonzentration zu Oligopolen. Solcherlei Abkommen weichen soziale Auflagen und Umweltsstandarts auf, wollen Privatisierung öffentlicher Dienste, benachteiligen Gastländer bei Streitigkeiten mit ausländischen Investoren. Würden wir z.B. unser Gentechnologie-Moratorium via Volksabstimmung verlängern, dürfte Monsanto klagen, dass sie ihren Gentech-Mais nicht importieren können. Die Schweiz wäre dann als Staat entschädigungspflichtig. Ungeheuerlich, nicht wahr? Wer solche Verträge durchdrückt, schadet Demokratie und Rechtsstaat.

 

Leider hat die EU das Freihandelsabkommen mit Kanada (Ceta) auf den letzten Drücker abgeschlossen. (Eine Provinz in Belgien hat sich bis am Schluss hartnäckig dagegen gewehrt.) Das weit grössere und äusserst umstrittene Abkommen TTIP zwischen der EU und den USA drängt wohl als nächstes auch uns zur Ratifizierung. Aber wer dem einen wie dem andern zustimmt, ist verantwortlich für massive Einschränkung der Selbstbestimmung und der Demokratie in unserem Land! Wer will das? Es ist beschämend, sich so leichtfertig von Freihandels-Lügen täuschen zu lassen!

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Kommentare: 1
  • #1

    DDraum (Dienstag, 15 August 2017 12:19)

    Ein sehr guter Post, der alles ausreichend zusammen fasst. Ich habe mich damals auch durch alle Anfänger-Guides gelesen bevor ich dann nutzliche Information gefunden habe. Sowas ist äußerst hilfreich! Es ist vor allem schön zu wissen, dass alle mal klein angefangen habe. Das ist zwar eigentlich klar, aber wird gern vergessen.